Ich hatte  SPRIN-D, der HEIMAT FÜR RADIKALE NEUDENKER:INNEN – eben für Sprunginnovationen
Ein Projekt vorzuschlagen, an dem ich schon seit geraumer Zeit mit Unterstützung von Professor Pietzsch, einem Professor für technische Thermodynamik, arbeite und in den letzten beiden Jahren enorme Fortschritte gemacht habe.
Es handelte sich um eine Kraftwärmemaschine, die durch externe Energiezufuhr Wärmeenergie aus diversen Wärmequellen zu nutzen vermag. Auf diese Weise ist es möglich, die Wärme aus dem Verbrennen von Holz- oder anderen Pellets zu nutzen. Die Möglichkeit, Abwärme aus vorangegangenen Prozessen aufzunehmen, erhöht den Wirkungsgrad (letztendlich Strom) auf bis zu 60 %. Ebenso kann die Wärmeenergie, der Zylinderkühlung, in den Prozess aufgenommen werden. Gleiches gilt, für Wärmeenergie aus Reibung und anderen potenziellen Wärmequellen.
Mit dieser Kraftwärmemaschine könnte die Energieerzeugung, speziell in den Wintermonaten, völlig CO₂-neutral werden.
Die Ablehnung kam prompt. Aus dem Ablehnungstext schließe ich, dass es nicht mal gelesen wurde. Es gab auch keine Nachfrage. Nichts.
Die Antwort von SPRIN-D  kam ohne jegliche Begründung
Zum Antrag
Sehr geehrte/r Herr Nagler,
wir bedanken uns herzlich für Ihre Projekteinreichung vom 01.09.2025 inkl. aller nachgereichter Unterlagen
und für deren gute Aufbereitung. Wir haben Ihren Projektvorschlag umfänglich geprüft
und müssen Ihnen leider mitteilen, dass wir aktuell keine Möglichkeit sehen, Ihr Projekt weiterzuverfolgen.
Bitte betrachten Sie unsere Einschätzung nicht als generelle Bewertung Ihres Projektvorschlags, denn es liegt
in der Natur von Sprunginnovationen, dass sie sehr selten und darüber hinaus schwierig zu prognostizieren sind.
Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und gemäß den geltenden Datenschutzvorgaben
und unseren Datenschutzbestimmungen verarbeitet. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen – z.B. durch
eine entsprechende Antwort auf diese E-Mail, eine E-Mail an datenschutz@sprind.org oder durch eine
Nachricht an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten. Weitere Informationen, insbesondere hinsichtlich
Ihrer Betroffenenrechte, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Mit besten Grüßen
Rico Löffler
SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovation
Meine Antwort
Sehr geehrter Herr Löffler,
Ich muss gestehen, dass mich diese Absage nicht überrascht, aber die Art wie sie gekommen ist.
Sie und wahrscheinlich das gesamte SPRIN-D Team haben sich nicht mit meinen Projektvorschlag befasst. Ein Satz in Ihrer Absage „inkl. aller nachgereichter Unterlagen“ beweist es.
Es gab keine nachgereichten Unterlagen, es wurde auch nichts nachgefragt. Es verschwand in dem Papierkorb und nach 6 Wochen wurde eine Standartabsage verschickt. Da es nicht geprüft wurde, konnte man auch keine Begründung der Absage liefern.
Es lässt sich auch schwer begründen, dass man nicht an eine effektive Speichermöglichkeit CO2 neutraler Energie für die Wintermonate interessiert ist. Die gibt es derzeit nicht. Schon das wäre eine Sprunginnovation.
Das man nicht an einer Kraftwärmemaschine mit 60% Wirkungsgrad interessiert ist. Die gibt es auch nicht. Auch das wäre eine Sprunginnovation
Das man nicht an einer Kraftwärmemaschine für sekundären Wärmeeintrag und damit geeignet für feste nachwachsende Rohstoffe wie etwa Holz- oder Miscanhuspellet interessiert ist. Die gibt es auch nicht. Auch das wäre eine Sprunginnovation.
Das man grundsätzlich nicht daran interessiert ist, die Energieversorgung in der dunklen kalten Jahreszeit, mit Strom und Wärme ausschließlich CO2 neutral mit nachwachsenden Rohstoffen zu gewährleisten. Das ist derzeit nicht möglich. Es wäre auch eine Sprunginnovation.
Es hat sich niemand die Mühe gemacht, dies zu begründen. Wie denn auch, es wurde ja nicht mal gelesen.
Am 21.10 schrieb ich am „bmftr“ Bundesministerium für. Forschung, Technologie und Raumfahrt, folgende E-Mail:
Ich hatte SPRIN-D, der HEIMAT FÜR RADIKALE NEUDENKER:INNEN Ein Projekt vorzuschlagen, an dem ich schon seit geraumer Zeit mit Unterstützung von Professor Pietzsch, einem Professor für technische Thermodynamik, arbeite.
Es handelte sich um eine Kraftwärmemaschine, die durch externe Energiezufuhr Wärmeenergie aus diversen Wärmequellen zu nutzen vermag. Auf diese Weise ist es möglich, die Wärme aus dem Verbrennen von Holz- oder anderen Pellets zu nutzen.
Mit diesen BHKW  könnte die Energieerzeugung, speziell in den Wintermonaten, völlig CO₂-neutral werden. Die Ablehnung kam prompt. Aus dem Ablehnungstext schließe ich, dass es nicht mal gelesen wurde. Es gab auch keine Nachfrage.
Letztendlich will ich nur, dass mein Antrag neutral geprüft wird. Beinhaltet er doch vier „Sprunginnovationen“. Sollte er dennoch abgelehnt werden, will ich eine Begründung.
Die Antwort kam
Am 24.10.2025 um 10:50 schrieb MRL ( Name darf nicht angezeigt werden)/522:
> Sehr geehrter Herr Nagler,
> vielen Dank für Ihre Eingabe, die mir zuständigkeitshalber zur Beantwortung weitergeleitet wurde. Ich bin als Referentin im für die SPRIND zuständigen Referat im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) tätig.
> Die SPRIND wurde durch das SPRIND-Freiheitsgesetz beliehen. Die Ihrerseits thematisierte Bewertung und Entscheidung ist daher grundsätzlich eigenständige Aufgabe der SPRIND.
> Dennoch haben wir zur Sachverhaltsaufklärung den Austausch mit der SPRIND gesucht.
> Ihr Antrag wurde, wie alle bei der SPRIND eingereichten Anträge, geprüft. Nach Bewertung der SPRIND handelt es sich bei dem Projekt um eine sehr frühe Projekt- bzw. Ideenphase und derzeit ist kein Sprunginnovationspotential erkennbar, da es sich eher um eine inkrementelle Weiterentwicklung eines vorhandenen Konzepts handelt.
> Grundsätzlich begründet die SPRIND ihre Ablehnungsentscheidungen gegenüber den Einreichern nicht.
> Ich hoffe, dass sich hiermit die von Ihnen kritisierte Entscheidung der SPRIND besser nachvollziehen lässt und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.
Bei dem Antwortschreiben wurde nicht einmal gemerkt, dass die gelieferte Begründung in sich widersprüchlich ist.
Was ich dem Ministerium in meinen Antwortschreiben am 24.10. mitteilte.
Sehr geehrte Frau M,
diese Antwort befriedigt mich aus mehreren Gründen nicht.
Zum einen handelt es sich laut SPRIND um eine inkrementelle (kleine) Weiterentwicklung eines vorhandenen Konzepts. Dann kann es aber keine frühe Projekt- bzw. Ideenphase sein. Dieser Widerspruch ist SPRIND überhaupt nicht aufgefallen.
SPRIND soll mir ein Konzept nennen, auf welchem dies aufbaut. Eine Wärmekraftmaschine, welche Abwärme rekuperieren kann. Eine Wärmekraftmaschine, welche durch sekundären Energiegehalt 60 % Wirkungsgrad erzielen kann. Von Professor Pietzsch bestätigt.
SPRIND finanziert mit Millionenbeträgen die Weiterentwicklung von Windrädern, deren Technik es schon seit Growian (Großwindanlage seit 1983) gibt. Damals war es eine Sprunginnovation, alles andere waren Weiterentwicklungen. Der Ottomotor war 1875 eine Sprunginnovation, der Dieselmotor ein paar Jahre später.
Mein Vorschlag hat das Potential von mindestens 3 Sprunginnovationen, wird aber ohne Begründung und Prüfung abgelehnt. Ich lebe in Deutschland, zahle Steuern, liebe Deutschland und mache mir viele Gedanken, wie Deutschland wieder auf die Beine kommen kann. Am besten CO₂-neutral. Die Begründung, welche sie mir im Nachgang geliefert haben, ist in sich schon widersprüchlich. SPRIND erachtet es halt nicht für notwendig, eine Ablehnung zu begründen. SPRIND soll mir ein Konzept nennen, auf dem ich aufbaue. Ich denke, ich habe ein Anrecht darauf und warte darauf.
LG Roland Nagler    zum Antrag
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